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Bild: Fotolia.de - Juergen Wiesler
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Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald

Die Kuckucksuhr wird bereits im 17. Jahrhundert erwähnt und war als mechanischer Kuckuck bekannt. Erst ein komplettes Jahrhundert später taucht im Schwarzwald die erste Kuckucksuhr auf. Es dauert noch einige Zeit bis das Häuschen mit Kuckuck und der geschnitzten Vorderseite zu einem weitverbreiteten Souvenir aus dem Schwarzwald wird.
Im Ausland, besonders in den USA, ist die Kuckucksuhr ein typisches Symbol für Deutschland. Denn viele Amerikaner verbringen Ihren Deutschlandurlaub meist im Süden, im Schwarzwald oder in Bayern.

Geschichte

Woher die Kuckucksuhr genau kommt ist bisher weitest unbekannt.
1629, auf seiner Reise nach Dresden erwähnt der Augsburger Philipp Hainhofer erstmal die Kuckucksuhr welche Kurfürst August von Sachsen gehört.

1650 beschrieb Athanasius Kircher in dem weit verbreiteten Handbuch zur Musik Musurgia Universalis (1650) eine mechanische Orgel mit verschiedenen Figurenautomaten, darunter auch eine mechanische Kuckucksfigur. Dieser Kuckuck öffnet automatisch den Schnabel und bewegt Flügel und Schwanzspitze. Gleichzeitig ertönt der Kuckucksruf, erzeugt von zwei Orgelpfeifen, die auf eine kleine oder große Terz gestimmt sind.

1669 schlug Domenico Martinelli in seinem Buch Horologi Elementari vor, den Kuckucksruf für die Anzeige der Stunden zu verwenden. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Mechanismus für eine Kuckucksuhr bekannt.


Die erste Kuckucksuhr aus dem Schwarzwald

In einem kleinen Bauernhaus in der Nähe von Triberg begannen schon Anfang des 19. Jahrhunderts die beiden Brüder Andreas und Christian Herr, geb. 1812 und 1814, mit dem Bau einer Kuckucksuhr. Die Geschichtsschreiber welche über die Schwarzwälder Uhrmacherei schreiben sind sich nicht ganz einig. Markus Fidelis Jäck schreibt das 1810 Franz Anton Ketterer aus Schönwald bereits 1730 die erste Kuckucksuhr gefertigt hat berichtet der Schriftsteller Franz Steyerer anders. Franz Steyerer berichtet in seinem Buch „Geschichte der Schwarzwälder Uhrmacherkunst“ von (1796),  dass Michael Dilger aus Neukirch und Matthäus Hummer 1742 anfingen Kuckucksuhren zu bauen. Im 19. Jahrhundert fand sich der Kuckuck ebenso in Lackschilduhren als auch in Rahmenuhren.

Die Uhrenmacherschule Furtwangen

Um die arme Region um Furtwangen zu stärken, beauftragte die Regierung "Großherzogtum Baden" den jungen Bauingenieur Robert Gerwig (1820-1885) die Uhrenmacherschule in Furtwangen zu gründen. Nur kurze Zeit nach der Gründung rief der damalige Schulleiter Robert Gerwig die Künstlicher im Großherzogtum Baden zu einem Wettbewerb auf. Es sollten Entwürfe für ein neues Uhrengehäuse eingereicht werden.

Aussehen der heutigen Kuckucksuhr

Friedrich Eisenlohn, Architekt und Planer von Eisenbahnstrecken, reichte als Siegerentwurf ein Gehäuse nach dem Stil von seinen geplanten Bahnwärterhäuschen ein. Eine verzierte Vorderseite mit Schnitzereien von Reb- und Eichenlaub sowie heimischen Tieren wird dann bereits 1861 bei den Uhren von Herrsteller Theodor Ketterer aus Furtwangen gefunden. Johann Baptist Beha produzierte dann ab 1863 die heute noch bekannte Uhrenform mit geschnitztem Beinzeiger und dem Gewicht in Tannenzapfenform.

Die bis mitte des 19 Jahrhunderts übliche Lackschilduhr wird durch die neue Bahnhäusleuhr innerhalb weniger Jahre vom Markt verdrängte.

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