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Nordracher Puppenmuseum

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In direkter Umgebung des Schwimmbades befindet sich das 1991 eröffnete Nordracher Puppenmuseum das mit seinen schon mehr als 100.000 Besuchern in der Statistik der meistbesuchten Museen des Ortenaukreises an zweiter Stelle -gleich hinter dem Schwarzwälder Freilichtmuseum in Gutach- liegt. In dem bunt bemalten einzigartigen Puppenmuseum sind auf 250 Quadratmetern Gesamtfläche mehr als 1500 meist von Gaby Spitzmüller gearbeitete und gesammelte Puppen und Teddys zu besichtigen. Das Nordracher Puppenmuseum weicht von den sonst üblichen Ausstellungsformen ab, indem die insgesamt 31 Vitrinen thematisch ausgerichtet sind. Das dörfliche Leben wird in mehreren Themenbereichen dokumentiert: Schwarzwälder Trachtenhochzeit, dörfliche Schulklasse, Kinderchor, Tiroler Bändertanz (mit 60 Dirndl- und Lederhosengruppen), Hühnerhof und Landwirtschaft in den vier Jahreszeiten. Die Flößer-Puppen erinnern an ein auch in Nordrach einst blühendes Gewerbe, eine “Auswandergruppe” an die Zwangs-Auswanderung nach Amerika, die 1851 und 1852 tatsächlich stattfand. In einer anderen Vitrine ist das Uhrwerk der Turmuhr der damaligen (Lungen-) Heilstätte Kolonie aus dem Jahr 1898 mit Uhrmacher-Puppen ausgestellt. Interessant sind auch die Handpuppen zum Kasperlespiel, Puppenschneiderei, Putzmacherei, Kirchweih, Taufzug und Zirkusszene. Besondere Kunstwerke sind die Unikat-Sammelpuppen, die von der Künstlerin Rolanda Heimer gefertigt wurden. Mit ihren Babypuppen wird die bunte Welt der Menschentypen und Rassen gezeigt. Neben preisgekrönten Exponaten runden exotische Puppen aus Indien und anderen fernen Ländern die sehenswerte Sammlung ab.

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