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Waldbaden im Schwarzwald

Waldbaden im Schwarzwald
Waldbaden im Schwarzwald

Der Duft der Natur in Form von frisch geschnittenem Gras oder das angenehme Rauschen der Baumblätter im Wind wirkt beim Waldbaden der Naturfans seit Anfang der 80-er Jahre entspannend. „Shinrin-Yoku" (Waldbaden) kommt ursprünglich aus Japan und wird nun auch in Deutschland zelebriert. Mit dem Baden in der erfrischenden Waldluft, die kaum durch Schadstoffe belastet ist, können gesundheitsfördernde Effekte in Gang gesetzt werden, wenn die Betroffenen solchen Aktivitäten offen gegenüberstehen. Vor allem die Atemwege werden durchgelüftet und das Herz-Kreislauf-System wird durch die Entspannung und Entschleunigung vom Alltag entlastet. Im Schwarzwald hat sich das Waldbaden als Wellness Einheit fest etabliert, ähnlich wie bei einem langen Waldspaziergang wirkt das Waldbaden auch, aber in vielen Fällen noch intensiver.

 

Mit dem Waldbaden die Notbremse ziehen

Der Alltag wird immer hektischer, Tag für Tag warten Anforderungen des Alltags auf jeden einzelnen, die bewältigt werden müssen. Durch das achtsame und bewusste Bewegen im Wald werden die Gänge im Körper heruntergeschaltet und die Körperfunktionen, die oft ohne Unterbrechung auf Hochtouren laufen, normalisieren sich wieder. Es ist möglich, für einige Zeit ohne das Handy auszukommen, im Wald wird es ganz einfach abgeschaltet. Statt der Handy-Akustik mit dem Elektro-Smog nehmen Sie und mit allen Sinnen die Natur und den Duft des Waldes wahr. Gehmeditationen bereichern das Erlebnis im Wald und wer möchte, kann einen der Bäume umarmen und sich an dem Baum in stürmischen Zeiten festhalten.

 

Das Ökosystem des Waldes achten

Im Wald herrscht ein Ökosystem, dass der Mensch nicht durcheinanderbringen sollte, um sich an der Kraft des Waldes lange erfreuen zu können. Rauchen ist im Wald ein Tabu, denn ein Waldbrand zerstört das Ökosystem des Waldes für immer. Hochsitze sind nur für die Förster da, das Betreten für die Besucher des Waldes ist nicht erlaubt. Anpflanzungen aller Art werden zur visuelle Entspannungszone, die nicht betreten werden darf, weil die nachfolgenden Gäste auch von dem Anblick profitieren möchten. Nistplätze sind eine willkommene Gelegenheit, die Vogelwelt bei der Aufzucht der Brut zu beobachten und dem Vogelgesang anstatt dem Klingeln des Handy zu lauschen.

 

Dem permanenten Zeitdruck für eine Weile entkommen

Nicht jeder kann sich seinen Zeitplan selbst zusammenbauen, das Orientieren an den Zeitplänen anderer Geschäftspartner ist in der industrialisierten und zivilisierten Welt unvermeidbar. Zusammenarbeit kann nur dann funktionieren, wenn alle Zeitpläne perfekt aufeinander abgestimmt sind. Das Richten nach den Zeitplänen der anderen Kollegen kann früher oder später zu körperlichen Beschwerden führen, weil der eigene Biorhythmus zu kurz kommt. Jetzt ist für alle diejenigen, die nicht bis zum Burn Out warten wollen der Zeitpunkt zum Waldbaden gekommen. Schnell verfliegt der belastende Zeitdruck des Alltags und der Körper kann sich entspannen und endlich mal wieder die frische Waldluft atmen. Ein solcher Aufenthalt im Wald gibt dem gestressten Stadtbewohner die Chance, sich zu erholen.

 

Abgase und Feinstaub als Schattenseite der Großstadt

Das Leben in der Großstadt hat viele Vorteile, kurze Weg zum Einkaufen und an den Arbeitsplatz. Abgase oder Feinstaub machen das Großstadtleben aber auch zur Belastung, denn Atemwegserkrankungen wie Asthma treten in der Großstadt besonders häufig auf. Waldbaden ist eine Möglichkeit, dem gesundheitsschädlichen Mix aus Abgasen und Feinstaub immer wieder für ein Weile zu entfliehen und im Wald wieder mehr Möglichkeiten zum gesunden Durchatmen zu bekommen. Grün gehört bei vielen Menschen zu den Lieblingsfarben, Stresssymptome der Stadt wie ein rasender Blutdruck oder Herzrasen lassen sich bei Anblick der großen Grünflächen im Wald deutlich senken. Terpene gehört zu den chemischen Botenstoffen, die der Wald ausströmt. Beim Baden im Wald werden die Terpene eingeatmet und entlasten das Immunsystem, wenn keine anderen Erkrankungen vorliegen.

 

Der Akku der körpereigenen Abwehrzellen wird beim Waldbaden aufgefüllt

Wer es kaum noch schafft, sich von Erkrankungen komplett zu erholen, kann beim Baden im Wald den körpereigenen Abwehrzellen helfen, sich so weit wie es im Einzelfall möglich ist wieder aufzuladen. Die Ferienregion Schwarzwald gehört mit einer Gesamtfläche von 11.100 km² zu den größten Flächen in Deutschland, Auf den Postkarten ist nur ein Bruchteil der Vielfalt der Region zu sehen, wer sich zum Waldbaden im Schwarzwald entschließt, bekommt vor Ort einen imposanten Gesamtüberblick und kann seinen Atemwegen eine Regenerationspause gönnen. Besucherrekorde mit rund 8 Millionen Gästen im Jahr 2018 zeigen, dass sich viele Menschen sehr gerne in der Wellness Region aufhalten. Platz genug für weitere Gäste ist auf jeden Fall vorhanden, wenn die Reservierung nach Möglichkeit so rechtzeitig wie möglich aufgegeben wird.

 

Im Waldbadezimmer beim Waldbaden den grauen Alltag vergessen

Die Vitalitätssteigerung mit dem gewünschten Leistungsschub Ist durch den Abbau des überflüssigen Stresses erst möglich, Waldluft-Badewannen machen den Aufenthalt im Schwarzwald zum spannenden Event.Dank der terpenreichen und sauerstoffreichen Waldluft bekommen die Atemwege eine beachtliche Zufuhr an frischer Luft, die zum Markenzeichen der Region geworden ist. Naturerlebnisangebote liegen im Trend der Zeit und das „Institut für Waldatmen und Naturerfahrung“ macht es möglich, nach Absprache an einer geführten Tour teilzunehmen. Sportliche Höchstleistungen nach dem Baden im Wald sind oft gar nicht erforderlich, monitormüde und überlastete Augen werden beim lockeren Spazieren gehen durch den Wald und bereits entspannt.

 



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