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SC Freiburg: Stadionbau soll 2019 beginnen

SC Freiburg via Twitter
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Die Universitätsstadt Freiburg ist die südlichste Großstadt Deutschlands. Aufgrund seiner Lage ist Stadt ein beliebtes Ziel für Touristen. Allerdings ist es nicht nur aufgrund des Wetters und des Schwarzwalds ein attraktives Ziel für Besucher. Freiburg ist auch die Heimat eines Fußball Bundesligavereins: Der Sportclub Freiburg gilt landesweit als sympathisch und bescheiden. Der Bau des neuen Stadions ist jedoch ein Zeichen von größeren Ambitionen.

Neues Stadion untermauert Ambitionen

Seit 1954 spielt der SC Freiburg in seiner heute als Schwarzwald-Stadion bekannten Fußballstätte. Dort hat man viele gute Zeiten erlebt, allerdings auch den ein oder anderen Tiefpunkt mit Abstiegen aus der höchsten deutschen Spielklasse. Die Freiburger stehen jedoch in der Regel immer wieder auf. Und nicht nur das. Ein klares Zeichen dafür, dass man sich sportlich und wirtschaftlich weiterentwickeln möchte, sind die Planungen für das neue SC-Stadion, das insgesamt rund 131 Millionen Euro kosten soll. Baubeginn ist für Anfang 2019 geplant, das erste Spiel soll im Sommer 2020 stattfinden. Bei den Planungen legte man großen Wert darauf, dass das Stadion auch weiterhin Vorteile und Stärken des alten Schwarzwald-Stadions mit sich bringt, wie beispielsweise die engen Tribünen und die daraus folgende Nähe der Zuschauer zum Spielfeld. Solch ein Stadionneubau ist ein großes Projekt mit vielen Hürden. Neben der Kosten muss der Gemeinderat über den Bebauungsplan abstimmen. Ein Zuschuss vom Land sowie die Infrastruktur sind weitere entscheidende Themen.

Langfristig erstklassig bleiben und weiterhin ein Club für die Fans

Jeder Verein ist auf eine treue und lautstarke Unterstützung seiner Fans angewiesen. Die kleineren Klubs, die finanziell nicht mit den ganz Großen mithalten und häufig um den Ligaverbleib kämpfen, sind deshalb umso mehr darauf angewiesen, dass die Zuschauer der sogenannte „12. Mann“ sind.

Der SC schafft es immer wieder, jene, die den Verein als Abstiegskandidaten handeln, eines Besseren zu belehren. Nach dem Wiederaufstieg im Jahr 2016 geht man nun bereits in die dritte Bundesliga Saison in Folge und kann sich auch aufgrund der Konstanz in den Jahren vor dem Abstieg als etablierter Bundesligist bezeichnen. Aber auch trotz der traditionell guten Unterstützung durch die Heim-Fans, gilt der Sportclub gegen Vereine mit höheren Ambitionen auch häufig bei Heimspielen als Außenseiter. Dies spiegelt sich auch in den Sportwetten Quoten bei Betfair wider. Gegen Bayer 04 Leverkusen gehen beispielsweise die Gäste trotz der schlechteren Tabellenplatzierung als Favorit in die Partie. Den Freiburger Fans wird dies wenig ausmachen. Egal wie der Gegner heißt, die Truppe von Christian Streich kann sich in der Regel auf die lautstarke Unterstützung seiner Anhänger bauen.

Erstes Spiel soll 2020 stattfinden

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Bis 2020 muss man sich jedoch noch gedulden. Erst dann ist der erste Anpfiff im neuen Stadion geplant. Gleichzeitig gibt das den Fans ausreichend Zeit, sich vom Schwarzwald-Stadion zu verabschieden. Da mit Sportstädten auch häufig Erinnerungen verbunden werden, wird der ein oder andere SC-Anhänger auch sicher eine Träne verdrücken, wenn die Zeit des Abschieds dann gekommen ist. Allerdings werden auch die widerstandreichsten Gegner des Stadionneubaus verstehen, dass es wirtschaftlich notwendig ist, um auf Dauer mit der Konkurrenz mithalten zu können. Schaut man sich an, wie das neue Stadion aussehen soll, kann man wahrscheinlich auch als Gegner des Neubaus ins Schwärmen kommen. Deshalb ist es gut vorstellbar, dass sich das neue Stadion aufgrund der detaillierten Überlegungen schneller als gedacht zu einem neuen Wohlfühlort mausert.



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