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Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg

Tourenstart in Heidelberg
Tourenstart in Heidelberg

Aktivurlaub pur per Rad von Heidelberg zum Bodensee

Mit einer Länge von 308 Kilometern mit sanften Höhen, anspruchsvollen Steigungen und ebenen Strecken auf überwiegend asphaltierten Wegen quer durch das sonnige Baden-Württemberg hält der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg sowohl Herausforderung als auch Genuss radeln bereit.
Startpunkt der Route ist das romantische Heidelberg. Die barocke Altstadt wird von dem oberhalb gelegenen, weltbekannten Heidelberger Schloss dominiert.
 

Die Tour beginnt

Noch ein Stückchen am Neckar entlang, dann geht es hinaus in eine weite, flache Ebene und dichte Laubwälder. Die "Schwetzinger Hardt" ist das größte regionale Waldschutzgebiet und zugleich Erholungswald. Nachhaltige Forstwirtschaft und Naturschutz leben hier in völligem Einklang. Die Fahrt führt durch den Kraichgau, der "badischen Toskana" nach Bruchsal. Ein Stopp an der barocken Residenz "Schloss Bruchsal", dem schönsten Schloss im Kraichgau, lohnt sich.
Gemütlich geht es weiter von Bruchsal zum ersten Tagesziel nach Bretten. Die ersten 60 Kilometer sind geschafft und der Höhenunterschied von durchschnittlich 50 Metern ist gut zu bewältigen.
 

Erste Steigungen fordern Kondition

Von Bretten aus steigt der Weg an. Ein Höhenunterschied von ca. 200 Metern stellt die ersten Herausforderungen dar. Nach dem ersten Anstieg geht es dann rasant bergab zur Goldstadt Pforzheim. Am Rande des Schwarzwaldes lockt die Stadt mit Uhren- und Schmuckwerkstätten. Die sehenswerte Innenstadt mit Schloss- und Stiftskirche St. Michael und die römischen Ausgrabungsstätten am Kappelhof. Weiter geht es durch das romantische Tal der Nagold hinein in die Bergwelt des Nordschwarzwaldes nach Bad Liebenzell. Kur und Erholung haben hier Tradition. Imposant erhebt sich Burg Liebenzell über den Baumwipfeln. Weiter geht es zum Kloster Hirsau und seiner dreischiffigen, außergewöhnlich langen Kirche. Erbaut im 11. Jahrhundert gehört die Basilika zu den größten romanischen Kirchen. Kurz darauf wird das Tagesziel Calw erreicht.
Hier kommt kein Besucher an dem berühmten Sohn der Stadt, Hermann Hesse, vorbei. Die Nikolausbrücke über die Nagold mit Hermann-Hesse-Standbild, der Hermann-Hesse-Platz mit dem schönen Brunnen und schließlich das Hermann-Hesse-Museum sind alle auf den berühmten Schriftsteller, Maler und Nobel-Preisträger ausgerichtet.
 

Entlang der Nagold

Idyllisch verläuft die Route des Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweges von Calw aus. Durch Wiesentäler entlang der Nagold. Eine fast unberührte Natur bildet die Kulisse, die geprägt ist von Wäldern und Wiesen bis schließlich die romantische Schäferlaufstadt Wildberg erreicht wird. Baudenkmäler aus dem Mittelalter, Schlossanlage und das historische Kloster strahlen Ruhe und Entspannung aus. Von nun an geht es stetig bergaufwärts. Die Strecke ist jedoch gut zu befahren und relativ leicht zu bewältigen. Erst nachdem die Stadt Nagold passiert wird, beginnt der anspruchsvollere, kräftige Anstieg auf ein Hochplateau, von dem aus dann allerdings ein herrlicher Rundumblick mit den Anstrengungen wieder versöhnt. Gemütlich rollend kann dann das letzte Stück zum Tagesziel Horb im Neckartal absolviert werden.
 

Zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb

Eine malerische Landschaft öffnet sich von Horb aus Richtung Süden. Nach Westen die Höhen des Schwarzwaldes und nach Osten das Mittelgebirge Schwäbische Alb. Diese Etappe ist die anstrengendste und schwierigste Strecke, die von Horb im Neckartal zur ältesten Stadt in Baden-Württemberg, nach Rottweil, führt. Gleich zu Beginn geht es hoch hinauf auf die Hoch-Landschaft der Oberen Gäue. Dichte Kiefernwälder auf dem karstigen Boden geben zwischendurch immer wieder herrliche Ausblicke auf das Bergpanorama des Schwarzwaldes frei. Von weitem grüßt am Endpunkt des Tages die "Skyline" von Rottweil, der Stadt am Neckar mit ihrem 264 Meter hohen Turm. Das moderne Wahrzeichen von Rottweil, der Thyssen Krupp Elevator, dient zum Testen von Hochgeschwindigkeits-Aufzügen. Von der oberen Plattform, Deutschlands höchster Besucherplattform, eröffnet sich ein sagenhafter Blick in die Umgebung.
 

Radeln auf der Hochebene

Weiter geht es entlang dem Neckar bis zu dessen Quellen im Schwenniger Moos. In etwa 705 Metern Höhe beginnt hier der Neckar zu sprudeln. Der Radweg führt durch Villingen-Schwenningen im Ostrand des Schwarzwaldes und weiter auf der Hochebene nach Donaueschingen. Das erste Stück geht noch einmal bergauf um dann über die Römerstraße hinab ins Donautal und nach Donaueschingen in flotter Fahrt bergab führt. Römer, Kelten und Alemannen haben in der Stadt und entlang ihren historischen Altstadtgassen ihre Spuren hinterlassen.
 

Der Bodensee wird erreicht

Die letzte Etappe ist zum einen die längste aber zugleich auch eine Genussstrecke. Zumeist ist die Strecke eben oder nur mäßig auf und ab über kleinere Hügel und immer mit einem tollen Ausblick auf das Bergpanorama, Wiesen und weite Felder. Von der Burg Hohentwiel aus rollt das Fahrrad wie von allein hinab an das Bodenseeufer und zu der schönen Uferpromenade von Radolfzell.



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